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- „Der Geist ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.“ – Osho
„Der Geist ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.“ – Osho
„Der Geist ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr“ – Osho
Mit den Worten von Adrian Monk könnte man sagen: Der Geist ist für den Menschen „ein Geschenk, aber auch ein Fluch“. Wenn er uns dient und wir unser Leben ohne Angst leben, ist er ein großes Geschenk. Wenn er uns jedoch beherrscht, indem er uns ständig dazu bringt, uns zu fürchten, wird er zum Fluch. Ein Leben in Angst und ein Leben in Liebe – frei von Angst – sind zwei völlig unterschiedliche Realitäten.
Wir müssen nicht alles wissen oder alles verstehen. Aber wir sollten wissen, was unsere Realität erschafft. Dann werden wir zum Herrn unseres Lebens – zu seinem bewussten Gestalter. Wenn wir jedoch im Sog des Geistes leben, ohne ihn wahrzunehmen oder richtig zu nutzen, bleiben wir sein Sklave. Eine Veränderung, die uns näher zu Gesundheit, Glück und Erfüllung bringen könnte, wird ausbleiben. Unsere unbewussten Programme behalten die Kontrolle – und unser bewusstes Selbst kommt nie zu Wort.
Wir sind überzeugt: Der Schlüssel zur Veränderung unseres Lebens liegt im Geist und seiner Programmierung. Doch es ist nicht so einfach, wie uns viele glauben machen wollen. Man sagt uns, wir sollen einfach positiv denken – und alles wird gut. Aber wie sollen wir positiv denken, wenn uns nichts von dem genommen wird, was uns bisher zum negativen Denken gezwungen hat? So funktioniert es nicht. Veränderung beginnt mit einem Fundament – wie ein Haus, das man nicht ohne stabile Grundlage bauen kann. Wenn das Ergebnis dauerhaft sein soll, kann man bestimmte Schritte nicht überspringen. Auch das Dach eines Hauses kann man nicht in die Luft hängen. Deshalb gehen wir gemeinsam mit dir – Schritt für Schritt, Gedanke für Gedanke, Stein für Stein – bis wir ein ganzes Haus errichtet haben. Kein Haus aus Spiritualität, sondern ein Haus des Verstehens: ein Fundament des Seins und der Existenz – für eine echte Veränderung des Bewusstseins, die zu einer höheren Lebensqualität führt.
Der Geist funktioniert wie ein Computer. Er hat Programme, Erinnerungen auf der Festplatte – aber auch Viren, die uns daran hindern, das Leben zu führen, das wir uns wünschen. Diese Viren sind in den Erinnerungen kodierte Überzeugungen – Lügen über uns selbst, über andere, über das Leben – sowie negative, angstbasierte Emotionen. Über diese Mechanismen kontrolliert der Geist uns und unser Leben. Je mehr davon gespeichert sind, desto schlechter funktioniert der Geist.
Wenn wir wollen, dass unser Geist wieder richtig funktioniert, müssen wir ihn von diesen Viren befreien – durch das Deprogrammieren der Angst und das Reprogrammieren auf Liebe. Denn Angst ist nichts anderes als ein Gedanke, verbunden mit einem Gefühl der negativen Erwartung in Bezug auf eine mögliche zukünftige Situation. Und was ist ein Gedanke, ein Gefühl, eine Emotion? Energie. Die gute Nachricht: Energie lässt sich transformieren. Energiemuster der Angst, die auf niedrigen Frequenzen schwingen, lassen sich in Energiemuster der Liebe auf hohen Frequenzen umwandeln. Diese Veränderung hin zu einer höheren persönlichen Schwingung führt zu einer veränderten Wahrnehmung von sich selbst, von anderen und vom Leben. Natürlich zum Positiven. Dafür ist jedoch innere Arbeit erforderlich – über ein tieferes Verständnis des Menschen als energetisches Wesen und über bewusste Arbeit mit dem eigenen Energiefeld, den Gedanken, Gefühlen und Emotionen.
Es gibt viele energetische Werkzeuge zur inneren Arbeit mit dem Geist – um Programme, Überzeugungen und Emotionen zu transformieren. Wer auf dem Weg des Bewusstseins schon weiter ist, nutzt vielleicht bereits einige davon. Für alle, die neu damit beginnen, genügt es anfangs, sich bewusst auf zwei einfache Praktiken zu konzentrieren: bewusstes, tiefes Atmen zur Schaffung innerer Stille und Freiheit von Gedanken sowie bewusste Dankbarkeit – in Form von Dank für das, was bereits da ist. Es gibt so viele positive Dinge, Erfahrungen und Leistungen in unserem Leben – und doch konzentrieren wir uns meist nur auf das, was fehlt oder was wir als negativ bewerten. Dabei sind wir so reich. Wir halten das Gute für selbstverständlich und richten unsere ganze Aufmerksamkeit auf das, was uns schwächt. Doch nichts kann ohne unsere Aufmerksamkeit überleben – denn Energie folgt der Aufmerksamkeit. Deshalb sollten wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf all das lenken, was Realität aus Glück und nicht aus Leid erschafft. Seien wir geduldig, diszipliniert, lassen wir Erwartungen los und konzentrieren uns nicht auf das Ergebnis. Tun wir es aus der inneren Überzeugung, dass wir für uns und andere das Beste tun, das wir im Moment geben können. Das ist Liebe.
Der große Vorteil dieser Übungen ist neben ihrer Wirksamkeit ihre Einfachheit – und die Tatsache, dass wir niemanden dafür brauchen. Wir können sie jederzeit und überall praktizieren. Dieses Geschenk der bewussten Arbeit mit Geist und Körper tragen wir bereits in uns – und der Einzige, der diese Übung für dich machen kann, bist du selbst. Es ist erst der Anfang – aber Schritt für Schritt wirst du in dir eine ungeahnte Kraft entdecken: die Fähigkeit, mit deinen Gedanken und Emotionen auf verschiedenen Ebenen zu arbeiten. Und daraus erwächst eine neue Version deiner selbst – und damit eine neue Realität deines Lebens.
Zorba der Buddha
Der Mensch der neuen Zeit – genießt weltliche Freude auf spirituelle Weise: in Liebe, frei von Angst.