„Das Innere erschafft das Äußere. Das Unsichtbare ist der Ursprung des Sichtbaren.“ – Alexander Loyd

„Das Innere erschafft das Äußere. Das Unsichtbare ist der Ursprung des Sichtbaren.“ 

Alexander Loyd Autor der Bücher Der Healing Code und Das höchste Prinzip der Welt

Wir können die Welt da draußen nicht verändern, aber wir können unsere innere Welt verändern – und damit wandelt sich auch unsere äußere Realität. Sie wird nicht objektiv anders, aber wir nehmen sie aus einer neuen Perspektive, aus einem veränderten Bewusstseinszustand wahr. Das Einzige, was wir wirklich beeinflussen – und ab einem gewissen Punkt auch kontrollieren – können, ist unsere Innenwelt: unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Erinnerungen, Überzeugungen und inneren Programme. Wenn wir verstehen wollen, wer wir sind und warum wir so leben, wie wir leben, müssen wir erkennen, dass wir unsere Realität selbst erschaffen. Alle Antworten, die wir suchen, finden wir in unserem Inneren. Nirgendwo sonst. Nur dort existieren sie.

Wir sind eine Menschheitsfamilie, eine Spezies, entstammen derselben Quelle und teilen das gleiche Wesen. Der einzige Unterschied liegt in unserem Geist – in seiner Programmierung, durch die wir die Realität wahrnehmen und gestalten. Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind – wir sehen sie so, wie wir sind. Das bedeutet: Es gibt nicht eine objektive Realität für alle. Es gibt eine Wirklichkeit, die in einem bestimmten Moment für alle Beobachter dieselbe ist – doch jeder erlebt sie individuell. Alles, was wir sehen, hören, fühlen oder beurteilen, ist Teil unserer eigenen Realität – erschaffen durch unseren Geist. Deshalb ist es so wichtig, wie unser Geist arbeitet: ob er uns unterstützt oder uns im Weg steht.

Wie wir leben, wie wir Situationen wahrnehmen und erleben, hängt von unserer inneren Programmierung ab. In ihr ist alles gespeichert, woran wir glauben – denn alles, was wir tun, tun wir, weil wir davon überzeugt sind. Um zu verstehen, wer wir wirklich sind und warum wir so denken, fühlen und handeln, wie wir es tun, müssen wir in unsere Vergangenheit zurückgehen. Nur dort finden wir die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ und auf die Prägungen, die uns steuern. In die Vergangenheit einzutauchen bedeutet nicht, in der Zeit zu reisen – Zeit und Vergangenheit existieren nicht wirklich. Es gibt nur das Jetzt. In die Vergangenheit zu reisen heißt, uns mit unseren gespeicherten Erinnerungen in der Gegenwart zu verbinden. Sie enthalten alle Erlebnisse, Gefühle, Bewertungen, die Erziehung, Glaubenssätze, die uns weitergegeben wurden, Enttäuschungen, Traumata, Erfahrungen von Liebesmangel, Ablehnung, Verlust ... alles, was wir erlebt haben und für real halten. Doch real ist es nur für uns und unseren Geist – für niemand sonst. Es war vielleicht real für den damaligen Stand unseres Bewusstseins. Heute – mit einer neuen Perspektive – sehen wir vieles anders. Doch um zu dieser Perspektive zu gelangen, müssen wir Zugang zu diesen unbewussten Programmen finden. Die meisten davon sind im Unterbewusstsein gespeichert – wir können sie nicht direkt abrufen und wissen oft nicht einmal, dass sie existieren. Aber sie sind da. Und sie wirken. Ziel innerer Arbeit ist es, sie ans Licht des Bewusstseins zu bringen. Das kann nur jede:r für sich selbst tun. Es ist unser Leben – und niemand kennt es besser als wir selbst.

Unsere äußeren Umstände, Situationen und Beziehungen spiegeln unseren inneren Zustand. Doch erst wenn wir uns wirklich mit innerer Arbeit beschäftigen und den Zusammenhang zwischen Innen und Außen verstehen, beginnen wir auch unsere Programme, Emotionen und Wahrnehmungsfilter bewusst zu erkennen. Wir verstehen, woher sie stammen – und wie wir sie aus einer neuen Bewusstseinsebene heraus transformieren können. Erst dann können wir – wenn uns unser Leben so wie es ist nicht gefällt – wirklich etwas verändern. Die gute Nachricht ist: Dieses Potenzial und diese Fähigkeit tragen wir alle in uns. Aber wir müssen sie aktivieren – durch innere Arbeit. Jammern allein verändert nichts. Wir müssen handeln. Denn wie ein Sprichwort sagt: Ohne Wind bewegt sich kein Blatt.

Es ist ein großes Geschenk, das wir als Menschheit haben: dass wir mit unserem Geist arbeiten und dadurch unsere Realität verändern können. Wir besitzen eine enorme Kraft – und es ist die einzige wahre Macht, die wir über unser Leben haben. Wir sind keine Opfer unserer Programme – wir sind ihre Schöpfer:innen. Die Wirklichkeit im Außen bleibt, was sie ist – aber wenn wir unsere innere Realität verändern, verändert sich unsere Sichtweise auf die Welt. Und das verändert auch unser äußeres Leben. Durch wiederholtes Denken, Fühlen und Handeln verankern wir neue Muster – sie werden zu unserem neuen inneren Programm. Dieser Zustand nennt sich Seinszustand. Und wenn wir das begreifen, erkennen wir, wie einfach, schön und wundervoll das Leben sein kann – ein wahres Wunder in all seiner Vielfalt.

Viele Menschen glauben – aus Unwissenheit und mangelndem Bewusstsein für die Zusammenhänge des Lebens –, dass sie etwas im Außen ändern müssten: ihren Job, ihre Beziehung, den Wohnort ... Doch sie vergessen, dass sie ihren inneren Zustand immer mitnehmen. Für eine kurze Zeit fühlen wir uns im neuen Umfeld besser – doch bald melden sich unsere unbewussten Programme zurück. Dieselben Konflikte, dieselben Muster. Denn gemäß dem Gesetz der Resonanz ziehen wir immer das an, was unserem inneren Zustand entspricht. So funktioniert wahre Veränderung nicht. Äußere Umstände sind nur Spiegel unseres Inneren. Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, müssen wir unsere innere Realität wandeln. Wir brauchen kein äußeres Ziel als Motivation. Tun wir es für uns selbst – weil wir wissen, dass wir Programme und Überzeugungen leben, die nicht unsere eigenen sind. Und wir wollen unser eigenes Leben leben – nicht das von jemand anderem.

Äußere Dinge wie Besitz, Geld, beruflicher Erfolg können angenehm sein und kurzfristig ein Gefühl von Freiheit vermitteln – aber ohne innere Reprogrammierung bringen sie uns keinen dauerhaften Zustand von Gesundheit, Glück und Erfüllung. Deshalb sollten wir unseren inneren Zustand zur Priorität machen. Wenn wir Angst deprogrammieren und stattdessen Liebe in uns verankern, erschaffen wir im Außen genau die Lebensumstände, die unser Verstand sich heute noch nicht einmal vorstellen kann. Denn ein Leben in Liebe, Freude und innerem Frieden – unabhängig von äußeren Bedingungen – ist der wahre Erfolg. Es ist das Paradies auf Erden.

Wenn wir mit unserem Leben unzufrieden sind, tragen wir bereits alles in uns, was wir für eine Veränderung brauchen. Wir müssen nur verstehen, wie dieses Geschenk funktioniert. Sobald wir den Weg der Selbsterkenntnis einschlagen, finden uns alle Informationen, die wir für unser inneres Wachstum brauchen – ganz von selbst.

Wenn wir wirklich Veränderung wollen, müssen wir unsere Komfortzone verlassen, unsere Bequemlichkeit hinter uns lassen und lernen, dauerhaft und diszipliniert mit unseren Gedanken und Emotionen zu arbeiten. Der Verstand wird sich gegen das Neue wehren – und es gibt unzählige äußere Reize, die uns ablenken und von dem einen Weg abbringen wollen, der uns das Leben erschafft, das wir uns wünschen.

Nach intensiver innerer Arbeit und einer Bewusstseinsveränderung werden äußere Umstände – so wie sie heute für viele wichtig erscheinen – nicht mehr dieselbe Bedeutung haben. Sie waren nie wirklich wichtig. Wir haben ihnen diese Bedeutung gegeben – aufgrund unserer Programmierung. Unser Verstand hat uns glauben lassen, dass wir wertlos sind, wenn wir nicht dieses oder jenes besitzen. Doch wenn wir unsere innere Realität meistern und unseren Blick auf die Welt in Richtung Liebe verändern, erkennen wir selbst, was uns wirklich wichtig ist – und was nicht. Alles beginnt mit einem Perspektivwechsel. Und mit der Erkenntnis, dass wir am Ende nichts mitnehmen außer dem Gefühl, für andere Menschen da gewesen zu sein. Genießen wir die Freuden dieser Welt – sie sind für uns da. Aber lassen wir uns nicht vom Ego täuschen, wir wären mehr wert als andere, nur weil wir mehr besitzen. Das sind wir nicht. Und irgendwann wird jede:r das erkennen. Idealerweise bevor unsere Zeit hier zu Ende geht.

Zorba der Buddha
Ein Mensch der neuen Zeit, der die Freuden der Welt auf spirituelle Weise lebt – in Liebe, ohne Angst.

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