Die Tigernuss ist ein ausgesprochen nährstoffreiches Lebensmittel. Sie vereint auf einzigartige Weise Mineralstoffe (Magnesium, Phosphor, Zink, Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer), Vitamine (C, E, B6, B9 – Folsäure, B1 – Thiamin), Antioxidantien, ungesättigte Fettsäuren, Proteine und Kohlenhydrate. Darüber hinaus ist sie reich an Ballaststoffen, wobei ein Großteil der Kohlenhydrate aus resistenter Stärke besteht – ein Schlüsselelement für die Reinheit und Gesundheit unseres Verdauungssystems.
Wie alles im Leben sollte auch die Nährstoffzusammensetzung der Tigernuss im größeren Zusammenhang betrachtet werden. Nährwerttabellen bestätigen zwar wissenschaftlich und chemisch die Inhaltsstoffe, doch was diese für den Einzelnen bedeuten, hängt von einer Vielzahl miteinander verknüpfter Faktoren ab. Es gibt viele Variablen, die den Kalorienwert beeinflussen, und auch hier gilt der Grundsatz: „Tigernuss ist nicht gleich Tigernuss“.
Ein wesentlicher Unterschied in den Nährwerten ergibt sich durch die Sorte, das Anbaugebiet und die Art der Kultivierung. Es existieren verschiedene Sorten der Tigernuss, deren Nährstoffgehalt maßgeblich durch Klima, Bodenbeschaffenheit, Erntezeitpunkt, Trocknungsmethode, kontrollierten Anbau oder weitere für den Verbraucher unsichtbare Faktoren beeinflusst wird.
Tigernüsse werden mittlerweile auf mehreren Kontinenten angebaut, wobei Afrika und Spanien die bedeutendsten Anbaugebiete darstellen. Ursprünglich stammt die Tigernuss aus Afrika und gelangte im 18. Jahrhundert nach Spanien. Aufgrund des heißen Klimas, Wassermangels und sandiger Böden ist die afrikanische Tigernuss kleiner, härter, trockener und nährstoffärmer als die spanische Variante, die in feuchterem Klima und lehmigen Böden wächst. Diese ist größer, weicher und nährstoffreicher. Das bekannteste Anbaugebiet liegt nördlich von Valencia. Der ökologische Anbau („grüne Landwirtschaft“) wird durch den Verband Chufa de Valencia kontrolliert. Er vergibt Zertifikate, die bestätigen, dass die Tigernüsse mit dieser Herkunftsbezeichnung garantiert aus biologischem und fairem Anbau stammen.
Die Mission der Marke TIGERNUT ist es, den Kund:innen die höchstmögliche Qualität zu bieten. Deshalb stammen alle TIGERNUT-Produkte – ob NATURAL oder weiterverarbeitet zu Riegeln, Granolas, Cremes, schokolierten Tigernüssen, Frühstücksbreien oder pflanzlichen „Milch“-Alternativen – ausschließlich aus Tigernüssen mit der Herkunftsbezeichnung Chufa de Valencia. Um die bittere Schale zu entfernen und eine vielseitige Weiterverarbeitung zu ermöglichen, werden die Nüsse geschält. Auch wenn sich dadurch die Nährwerte leicht verändern, stellt das Schälen eine innovative Technologie dar, die das Comeback der Tigernuss und ihre vielfältige Verwendung in der gesunden Ernährung erst ermöglicht hat.
Die Nährwertangaben der Tigernuss in Kalorientabellen dienen uns also als Orientierung, sind aber kein allgemeingültiger Maßstab. Ihre tatsächliche Verwertbarkeit im Körper hängt von vielen Faktoren ab. Kalorienangaben sollten daher eher als wissenschaftlich-chemischer Hinweis auf die Zusammensetzung verstanden werden – und nicht als absoluter Richtwert. Warum das so ist, erklären wir im Folgenden.
„Ein Leben lang denken wir: Kalorien sind Kalorien. Wenn wir beide das Gleiche essen, wird das gleiche Ergebnis herauskommen. Doch so funktioniert es nicht.“ Hack Your Health: The Secrets of Your Gut
„Wenn wir die Kalorienangabe auf einer Verpackung sehen, glauben wir, dass jeder Mensch daraus die gleiche Energiemenge aufnimmt.
Doch das stimmt natürlich nicht.
Gibt man drei verschiedenen Personen denselben Apfel, reagiert jede anders darauf.
Jede verarbeitet ihn anders. Jede nimmt andere Nährstoffe auf.
Jede gewinnt daraus eine andere Menge an Energie.
Statt den Apfel zu messen, sollte man die Menschen messen, die ihn essen.“ Hack Your Health: The Secrets of Your Gut
„Wir sprechen nicht vom ständigen Kalorienzählen, sondern von der Anzahl an Obst- und Gemüsesorten, die man pro Woche isst. Ein gutes Ziel sind 20 bis 30.“ Hack Your Health: The Secrets of Your Gut
Der wichtigste Faktor bei der Verwertung der Nährstoffe der Tigernuss durch die Zellen ist die Frage, WER sie konsumiert. Denn jeder Mensch nimmt aus demselben Lebensmittel unterschiedliche Mengen an Nährstoffen und Energie auf. Das ist eine Tatsache, die sich viele, die Kalorien zählen, vielleicht gar nicht bewusst machen.
„Kein Mensch ist wie der andere. Kein Körper ist wie der andere.“ Wie bereits erwähnt: Wir müssen keine Wissenschaftler, Chemiker, Ernährungsberater oder Ärzte sein. Es genügt, eine einfache Wahrheit zu verstehen: Alle Expert:innen arbeiten mit allgemeinen Informationen, die aber keine allgemeine Gültigkeit haben. Jeder von uns ist ein einzigartiges Wesen. Wir erschaffen und leben in unserer eigenen Realität, die für niemanden außer uns selbst existiert. „Die Dinge sind nicht so, wie sie sind – sie sind so, wie wir sind.“ Genau das gilt auch für unseren Körper. Grundsätzlich haben wir alle einen Körper – das ist Fakt. Doch ein noch bedeutenderer Fakt ist: Jeder von uns hat einen einzigartigen Körper mit einzigartigen Prozessen, die das Ergebnis zahlreicher unsichtbarer (wie mentale Programmierung, Überzeugungen, Gedanken, Gefühle, Emotionen, Bewusstseinsniveau, persönliche Frequenz, Wahrnehmungsperspektive, Gene, Erziehung, Beziehungsqualität, physiologischer Stress...) und sichtbarer Faktoren (wie Ernährung, Trinkverhalten, Bewegung, Schlafdauer usw.) sind.
Ein einziger Gedanke der Angst kann die gesamte Biologie des Körpers verändern. Deshalb liegt der Schlüssel bei Nährwerten nicht im Kalorienzählen, sondern darin, den Konsum von Lebensmitteln und Getränken mit zugesetztem, raffiniertem Zucker zu begrenzen, sich nicht zu überessen, eine möglichst abwechslungsreiche Ernährung zu haben, möglichst viele unverarbeitete Lebensmittel wie Obst, Gemüse und speziell Tigernüsse zu konsumieren, auf den eigenen Körper zu hören und ein bewusster Beobachter der eigenen Gedanken und Gefühle zu werden.
„Es gibt kein einziges Superfood und keinen einzigen Ratschlag, der auf einmal alles löst.“
„Es geht vielmehr darum, eine Beziehung zu seiner Verdauung aufzubauen.“
„Man kann sich durch Wissenschaft und Erkenntnisse mit dem Körper verbinden, aber ebenso, indem man beginnt, sich auf seine Gefühle zu konzentrieren.“
„Es geht vielmehr darum, dem Körper zuzuhören und wahrzunehmen, wie man sich in ihm fühlt.“ Hack Your Health: The Secrets of Your Gut
„Wenn Sie etwas essen, fragen Sie sich eineinhalb oder zwei Stunden später, wie Sie sich fühlen, wenn das Essen ins Blut übergegangen ist.“
„Ihr Körper ist ein Experte – und Sie sollten ihm zuhören.“ Hack Your Health: The Secrets of Your Gut